Marco und Roland Thür am CSI Zürich

Prickelnde Atmosphäre: Marco Thür auf Witryville am CSI Zürich
Prickelnde Atmosphäre: Marco Thür auf Witryville am CSI Zürich

Roland und Marco Thür qualifizierten sich bereits im Dezember für das Fifa-Familienspringen am Fünfstern-CSI in Zürich. Am Samstag war es so weit.

 

Roland und Marco gingen als zweites von zwölf Familien-Paaren an den Start. Das schon ziemlich voll besetzte Hallenstadion bot eine ganz besondere Atmosphäre.

 

Am Familienspringen des Weltfussballverbands Fifa musste eine Gruppe aus zwei Familienmitgliedern bestehen, wobei eines unter 16 Jahren sein muss. Bereits zum zweiten Mal durften die beiden Thürs mit dabei sein. Mit Witryville und Popstar gingen sie an den Start. Dabei galt die Wertung C – das bedeutet, dass es für jeden Stangenfehler drei Sekunden Zeitzuschlag gibt.

 

Der aus zwölf Sprüngen bestehende Parcours hielt aber noch eine weitere knifflige Aufgabe bereit: Nach jeweils drei Hindernissen musste der zweite Reiter übernehmen. Marco eröffnete den Parcours, im vierten Sprung liess er seinen Vater an die Sporen. Mit einer Verweigerung von Popstar war noch nicht alles verloren, weil die Thürs sehr schnell wechselten. Mit 12 Strafsekunden ging es anschliessend zum Fussballtor.

 

Gegen den ehemaligen Nationalgoalie Stefan Huber hatte vor den wachsamen Augen von Fifa-Präsident Joseph Blatter jeder einen Versuch beim Penaltyschiessen. Für einen Treffer hätte es drei Sekunden Bonus gegeben, aber Huber wehrte die Versuche von Roland und Marco Thür ab.

 

So reichte es den Altstättern zum neunten Rang. Allerdings ist

es fast schon ein Sieg, an einem solchen Turnier einzureiten.

 

Leider konnten die ebenfalls qualifizierten Joya Schwyter und Thomas Nussbaumer infolge Ferienabwesenheit nicht an den Start gehen.